Protagonistenvorstellung

Hallo zusammen und vielen Dank für Euren Besuch.

 

Ich habe heute die ehrenvolle Aufgabe, Euch einen Protagonisten oder eine Protagonistin aus dem Buch „Der Orkfresser“ von Christian von Aster vorzustellen. Die Hauptfigur ist Aaron Tristen, über diesen findet ihr mehr bei Marie-Isabel Bradac.

 

Und damit habe ich ein Problem: Wen zeige ich Euch denn nun?

Die zweitwichtigste Person in diesem Buch heißt nämlich Jamal, aber ich kann Euch nichts darüber sagen. Der Grund dafür ist einfach: Ich will nicht zu viel verraten, sondern Euch lediglich anfüttern und den Mund wässerig machen. Dieses Buch ist nämlich genial und absolut lesenswert.

Dann wäre da noch Lina … oder auch Hanna … oder auch Rumpelstilzchen und Batman, Balu der Bär und … na ja, geht irgendwie alles nicht, aus genanntem Grund.

 

Übrig bleibt Willi.

Unausstehlich, schlecht gelaunt, energisch und dennoch wichtig für Aaron Tristen und für dieses Buch.

 

Doch wer ist Willi?

Zuerstmal: Es ist kein Er, wie man erwarten könnte, sondern eine Sie. Und gleich vorweg, so wie auf dem Foto rechts sieht sie garantiert nicht aus.

 

Mit vollem Namen heißt die Gute Wilhelmine Stegemann und sie ist die Lektorin Tristens. Erwähnte ich schon, das jener Autor ist?

Willi jedenfalls arbeitet, wie er, bei dem Verlag „Heuvelmann und Grimm“. Heuvelmann lernen wir beim Lesen kennen, Grimm nicht.

Willi ist übrigens tatsächlich real, bei den ganzen weiteren Figuren, die Herr von Aster in diesem Buch auftreten lässt, sollte man das wohl extra betonen. Also, real im Orkfresser. Andere Figuren sind real in Aaron Tristens Kopf. Oder in dessen Geschichten. Oder in anderen Geschichten.

Laut Christian von Aster ist Willi eine „Mischung aus Frida Kahlo, Ronja Räubertochter und einem der Mumins.“ . Tut mir leid, dass ich hier seine Beschreibung verwende, aber was soll ich da Besseres schreiben?

Trotz ihrer Ungenießbarkeit legt sie jedoch Wert auf ein stilvolles Äußeres. Sie trägt keine Jeans und Turnschuhe, sondern wahrscheinlich eher ein ordentliches Outfit, ihre Haare sind zu einem akuraten, schwarzen Bubikopf geschnitten und sie ist 1,62 Meter groß.

Dass man diese Körpergröße durch resolutes Auftreten unterstreichen muss, kann ich mit meinen persönlichen 160 cm Länge nachvollziehen.

Außerdem ist Aaron Tristen nunmal nicht ganz so einfach zu händeln, will er doch viel lieber anspruchsvolle Literatur schreiben, als gut zu verkaufenden Schund. Willi selbst hält sein Buch „Engel vs. Zombies“ wahrscheinlich auch nicht gerade für ein Meisterwerk. Aber sie hat den Literaturmarkt im Blick, und der will leichte Kost ohne Anspruch. Trotzdem scheint sie ihren Schützling zu mögen, wandelt also immer auf dem schmalen Grad der wechselnden Ansprüche und Forderungen an sie.

 

Willi liebt ihre Zigaretten. Rosa Zigaretten: Pink Elephant heißt die Marke, und sie raucht sie nur dann, wenn sie eigentlich lieber jemanden verprügeln würde. Deeskalationstabak, sagt Herr von Aster.

 

Ihre schlechte Laune und ihre Humorlosigkeit steigern sich noch massiv zum Ende des Buches, hier wird sie von einem Bekannten Tristens u.a. als „tollwütige Zwergxanthippe“ und „grammatikalischer Wadenbeißer“ betitelt. Er wird seinen Grund dafür haben. Ich glaube, ich hätte, wie Aaron Tristen, Angst vor dieser Frau.

 

Einen schlauen Kopf wird sie haben, den denkt Euch selbst aus. Der Rest von ihr mag vielleicht so aussehen, wie das Foto links.

 

 

Und abschließend noch, weil es wichtig ist:

Kauft dieses Buch ab dem 10.3. 2018 unbedingt!

Wenn ihr noch nicht überzeugt seid, hier ist meine Rezension dazu. Viel Spaß damit, ebenso bei den anderen Aktionen der Fantasywoche.

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Kommentare

  • Manuela Hahn (Donnerstag, 01. März 2018 12:06)

    Grammatikalischer Wadenbeißer
    ich schmeiss mich weg. ggg

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