Birgit Otten

Foto: Traumstoff 10/16

Nun sitze auch ich im Gästezimmer und danke Tanja für die Möglichkeit, mich selbst und meine Arbeit auf diese Weise auf ihrem Blog vorstellen zu können!

 

Mein Name ist Birgit Otten, und ich habe, was das Schreiben betrifft, schon einen weiten Weg hinter mir. Ich bin Jahrgang 1964, habe mir schon im Kindergarten das Lesen selber beigebracht und bin danach den Büchern verfallen. Von da aus war es nur ein kleiner Schritt, sich selbst Geschichten auszudenken und zu versuchen, die niederzuschreiben.

Mit siebzehn habe ich dann mein erstes „ernsthaftes“ Projekt begonnen und kurz nach meinem neunzehnten Geburtstag beendet – „Nordwind“, eine Wikingergeschichte für Jugendliche, die auf einer alten Saga basierte. Das Manuskript gewann den „Hans-im-Glück-Preis“ für Kinder- und Jugendliteratur, ist aber nie veröffentlicht worden, da mir das nötige Fachwissen und die Kenntnisse einer guten Überarbeitung fehlten. Irgendwann habe ich es frustriert entsorgt (und natürlich später bereut, aber da war es schon geschehen ;-) und lieber etwas Neues begonnen. Es folgten zwei weitere unveröffentlicht gebliebene Fantasyromane, bevor es schließlich der dritte dieses Genres, „Winterlied“, in seiner damaligen Version zu einem Kleinverlag (Fabylon) schaffte, wo er 1992 erschien. 1997 gab es dann noch eine Vorlesegeschichtensammlung für Kindergartenkinder im Verlag Herder/Kerle unter dem Titel „Als der Pinguin einmal fischen ging“. Außerdem sind im Laufe der Zeit viele Kurzgeschichten, Märchen und Lyrik in den verschiedensten Anthologien und Literaturprojekten erschienen.

 

Inzwischen hatten sich jedoch meine zeitlichen Prioritäten und Interessen verlagern müssen, und die Situation verschärfte sich noch, als ich 2000 mit zwei kleinen Kindern bei gleichzeitiger Berufstätigkeit alleinerziehend wurde. Viele Jahre lang konnte ich nicht mehr schreiben (selbst, wenn ich wollte), und das änderte sich erst, als meine Söhne ihre Schulabschlüsse hinter sich brachten. Das war für mich der Zeitpunkt, an dem ich meinem Leben wieder eine Wende geben wollte und zu dem zurückkehren, was ich immer gewollt hatte: einmal eine Schriftstellerin zu sein.

 

Begonnen habe ich 2011/12 mit Kurzgeschichten und Lyrik und dem Überarbeiten meiner älteren Texte. 2013 bin ich dann zum eBook-Imprint „Impress“ des Carlsen-Verlags gekommen, in dem die Novelle „Falkenmagie“, die Kurzgeschichtensammlung „Der schöne Unbekannte“, die Kurzgeschichte „Koboldmagie“ (in einer Weihnachtsanthologie) sowie der Roman „Im Land der Nachtschattenvögel“ erschienen sind. In diesem Zusammenhang habe ich das Pseudonym „Katjana May“ angelegt. 2014 erschien dann auch noch eine komplett überarbeitete und neugestaltete Version von „Winterlied“ im eBook-Imprint „ready-steady-go“ des Bookshouse-Verlages, ebenfalls als „Katjana May“.

 

In dieser Zeit habe ich viel an Erfahrung gewonnen und eine Menge gelernt. Ich habe Veranstaltungen und Fortbildungen besucht, mich mit den Rechtschreibreformen herumgeschlagen und viele Menschen kennengelernt, die mich seither auf meinem Weg begleiten. Am Ende bin ich zu dem Schluss gekommen, es nun wieder als „ich selbst“ versuchen zu wollen – zunächst einmal im Selfpublishing. Vielleicht führt mich mein Weg von dort aus weiter zu einem der Großverlage, vielleicht bleibe ich auch ganz einfach dabei – das wird sich zeigen.

 

Pläne habe ich im Augenblick viele. Bereits veröffentlicht sind vier thematisch sortierte Kurzgeschichtensammlungen (eBook und Print), demnächst wird unter meiner Herausgeberschaft eine Gemeinschaftsanthologie folgen, die als kostenloses eBook auf uns neugierig machen soll. Es wird eine Printausgabe von „Winterlied“ geben, das nun der erste Band einer Trilogie werden wird, deren Folgebände noch geschrieben werden müssen. Meine Veröffentlichungen bei Carlsen Impress werde ich neu ausarbeiten und erweitern, sobald die Rechte daran wieder an mich zurückgegangen sind. Verschiedene Trilogien und Einzelbände sind ebenfalls in Planung, so zum Beispiel um die Söldnerin Sabra (Richtung Sword & Sorcery), die etruskische Todesdämonin Vanth (Richtung Urban Fantasy) und diverse Jugendfantasyprojekte. Genaueres mag ich dazu noch nicht sagen, da sich die Reihenfolge in meiner Prioritätenliste immer wieder ändert und manchmal auch ganz Neues dazwischen kommt. Da ich nach wie vor noch berufstätig bin, bleibt mir für all das auch nicht so viel Zeit, wie ich gerne hätte, und ich möchte ohne zusätzlichen Druck frei arbeiten können. Mein Traum ist es nach wie vor, eines Tages vom Schreiben leben zu dürfen.

 

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Ansonsten freue ich mich über Ihren Besuch auf meiner

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Viele Grüße und einen schönen Frühling,

 

Birgit Otten

06.03.2016

 

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