Stephen King                   Zwischen Nacht und Dunkel

04.01.2023

2010, 544 Seiten, heute mit anderem Cover bei Heyne

 

Rezension:

Dieses Buch beinhaltet vier Kurzromane:

 

1922

Die erste Geschichte dieses Buches habe ich trotz der Länge von 200 Seiten in einem Rutsch durchgelesen.

Der Farmer Wilf verfällt nach und nach dem Wahnsinn, verursacht durch mehrere Schicksalsschläge, die er mehr oder weniger selbst zu verantworten hat. Aber ist es wirklich Wahn, der ihn verletzt und Dinge sehen lässt, die eigentlich vergraben sein müssten? 

In schöner Kingmanier verschwimmen hier die Grenzen und es wird blutig und gruselig. 

Eine tolle Geschichte, die ich gerne gelesen habe, allerdings sicher nicht seine beste. 

 

Big Driver

Eine spannende Geschichte um eine starke Frau, um Rache und Schuld. Auf den Punkt gebracht, ohne Schnörkelleien und sehr spannend. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das übernatürlich Böse gefehlt hat.

 

Faire Verlängerung

Das klassische Spiel mit dem Teufel. Diese Geschichte hat mich nicht so überzeugt, für mich hat es an Spannung oder einem Twist gefehlt.

 

Eine gute Ehe

Dies definitiv meine Lieblingsgeschichte in diesem Buch. Ganz zahm und beinahe spießig beginnt sie, selbst das Böse gibt sich ausgesprochen harmlos. Und doch ist es da und es wirkt … 

Vor allem die Figuren haben es mir angetan, sie wirken sehr echt, ihre Entwicklung ist spannend und ich fühlte mich ihnen sehr nah.

Das Ende ist ebenfalls rund, beinahe schön. Hat mir sehr gefallen - von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung. Für das ganze Buch und die letzte Geschichte besonders, auch wenn sich diese Sammlung wohl eher im unteren Mittelteil meines Stephen-King-Rankings einsortieren wird. 



 

Klappentext:

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