Jan Beck

Die Nacht

13.02.2022

 

447 Seiten, Taschenbuch, Penguin

 

 

Klappentext:

Als Hanna sich während eines Gewitters im dunklen Wald verläuft, scheint ihre größte Angst wahr zu werden – doch sie weiß nicht, dass ihr das Schlimmste noch bevorsteht …

 

Ein paar Stunden später tritt ein Unbekannter, der sich selbst Der Nachtmann nennt, an die Öffentlichkeit: Fünf Menschen hält er in Glaskästen gefangen, und Nacht um Nacht wird einer von ihnen sterben – es sei denn, jemand schafft es, eine seiner Forderungen zu erfüllen.

Sofort wird Europols Topermittlerin Inga Björk auf den Fall angesetzt. Als Leiterin der Sondereinheit für Serienverbrechen kennt sie die menschlichen Abgründe. Zusammen mit Christian Brand begibt sie sich auf die Suche nach einem Täter, der nichts dem Zufall überlassen hat.

 

Rezension:

Audiorezension:
Audiorezi Jan Beck Die Nacht.mp3
MP3-Audiodatei [5.0 MB]

 

 

Einer Frau passiert nachts im Wald Schlimmes, eine Ermittlerin stalkt ihren Ex-Partner und ein Kind lebt unter sehr dubiosen Umständen: Dieses Buch geht gleich rasant los und hat mich sofort in Beschlag genommen. Die Spannung des Anfangs bleibt die ganze Zeit erhalten und lässt an keiner Stelle nach.

Mehrere verschiedene Perspektiven fördern dies noch und sorgen für eine ordentliche Geschwindigkeit, ganz viel Luft zum Durchatmen blieb mir als Leserin nicht.

Gut gelöst sind die Überschriften der einzelnen Kapitel, sie zeigen an, aus wessen Sicht der Leser das Ganze gerade verfolgt. Dies hilft deutlich, die Übersicht zu behalten, auch wenn die Figuren sehr eigene Stimmen haben. Die Charaktere wirken alle sehr interessant, jeder hat seine eigenen Geheimnisse sowie Probleme und viele Beziehungen zeigen sich erst am Ende des Buches.

Der Schluss wiederum punktet ebenfalls durch Spannung und schöne Wendungen, insgesamt ist das Buch gut abgeschlossen und alle losen Fäden werden verknüpft.

Einige Stellen haben mich sehr erschüttert zurück gelassen, zum einen werden üble Mordmethoden beschrieben, aber noch viel mehr hat es mich ergriffen, dass ein Kind involviert war. Für schwache Nerven ist dieser Thriller definitiv nichts.

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich möchte es allen Thriller-Fans gerne ans Herz legen.

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