Riley Sager

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Haus der bösen Schatten

26.02.2022

 

dtv, 423 Seiten, Taschenbuch

 

 

Klappentext:

Als Maggie ein Kind war, floh die ganze Familie eines Nachts aus dem Haus und kehrte nie wieder dorthin zurück. Maggie selbst hat keine Erinnerung daran, was in jener Nacht wirklich geschah. Jetzt, 25 Jahre später, erbt Maggie nach dem Tod ihres Vaters das Haus. Doch kaum ist sie wieder dort, geschehen unerklärliche und zutiefst schaurige Dinge. Baneberry Hall war in seiner 100-jährigen Geschichte immer wieder Schauplatz grauenvoller Geschehnisse, böser Gedanken – und mehrerer Morde. Und während Maggie sich immer tiefer in das Geheimnis des Hauses verstrickt, greift das Böse auch nach ihr.

Rezension:

Audiorezension:
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MP3-Audiodatei [4.4 MB]

 

 

Dieses Buch startet trotz des Titels und des düsteren Covers ganz harmlos mit der Beschreibung der Protagonistin Maggie, mit dem Kennenlernen ihrer Familie und des Hauses. Geschrieben aus zwei verschiedenen Ich-Perspektiven nimmt das Buch den Leser dennoch sofort mit, jedenfalls war es bei mir so. Die ersten 80 Seiten vergingen wie im Flug, weil über allem immer eine böse Vorahnung hing und ich wissen wollte, was es damit auf sich hat. Und dann ging es auch los, erste Horrorelemente traten auf und mir wurde immer gruseliger zumute. Ab der Mitte des Buches habe ich dann beschlossen, den Rest bei Tageslicht weiterzulesen und ich hatte das leichte Bedürfnis, vor dem Schlafen sicherheitshalber unter das Bett zu schauen.

Immer mehr Rätselhaftes am und um das Haus geschieht und bis zum Schluss ist nicht klar, ob es wirklich spukt und Geister ihr Unwesen treiben, oder ob etwas anderes dafür verantwortlich ist. Fakt ist, dass es in dem Haus einige mysteriöse Geschehnisse gab, die nach und nach ans Tageslicht kommen.

Die Figuren sind angenehm dargestellt, Maggie ist als Erwachsene sowie auch als Kind eine sympathische und starke Person, die manches mal sehr viel Mut beweist. Auch die anderen Figuren wirken authentisch und handeln angemessen.

Der Schreibstil ist toll, es gibt keine Längen und keine Stolperfallen und das Buch lässt sich wunderbar lesen.

Das Ende ist sehr schön und passend gelöst und für mich war es nicht voraussehbar.

Ich bin ziemlich begeistert von diesem Buch und lege es allen Fans von guten Thrillern, Spuk- und Schauergeschichten sehr ans Herz.

 

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