Stephan Ahlers-Möller

Aus dem Eis

29.04.2022

 

Taschenbuchausgabe 298 Seiten

 

 

 

Klappentext:

Sie sucht einen Neustart fernab ihres Alltags – und findet das Verderben.

 

Um ihren privaten Problemen zu entfliehen, nimmt die Mikrobiologin Jenny an einem Forschungsprojekt in Kanada teil. In der Einöde des nördlichen Yukon-Territoriums findet sie jedoch nicht nur Abstand von ihrem toxischen Ex-Mann, sondern eine gänzlich neue Art von Bakterien. Als der Winter die Kleinstadt Grizzly Creek von der Außenwelt abschneidet, geschehen brutale Morde. Bald ist Jenny klar: Der Klimawandel bringt hier nicht nur die bekannten Probleme mit sich. Er hat auch freigelegt, was besser für immer im ewigen Eis geblieben wäre …

Rezension:

Audiorezension:
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MP3-Audiodatei [9.4 MB]

 

Eigentlich wollte ich nur mal kurz in dieses Buch reinlesen. Und zack: Ein paar Stündchen später war das Ende erreicht. Das spricht natürlich für die Geschichte und auch für den Schreibstil, beides hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg ist einfach, als Leser wird man sofort mitgenommen in die Kälte und die mysteriöse Atmosphäre in Grizzly Creek. Wie schon oft erwähnt liebe ich Prologe, die mich gleich in die Geschichte werfen und dies ist dem Autor gut gelungen.

Ab dem eigentlichen ersten Kapitel erzählt dann die Mikrobiologin Jenny ihre Geschichte und die hat es in sich. Es mangelt nicht an brutalen Szenen und Spannung, das Buch ist allerdings kein reiner Gemetzel-Roman, der Fokus liegt eher auf dem Mystery-Element. Ab der Hälfte legt die Geschichte nochmal richtig an Geschwindigkeit zu. 

Die Figuren sind wahlweise sympathisch oder unsympathisch, wahrscheinlich genauso, wie es der Autor beabsichtigt hat. Gut gefallen hat mir die Verschrobenheit der Dorfbewohner, die der kalten Stimmung wunderbar zuträglich war. 

Das Ende ist passend, nicht unerwartet, aber das muss es hier auch nicht sein.

Der Bezug zum Klimawandel gefiel mir ebenfalls, natürlich ist dieses Geschichte rein fiktiv (hoffe ich ;-)), aber die realen Gefahren machen das Ganze noch eindrücklicher.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, es gibt keine Längen und die Spannung bleibt erhalten.

Dies ist der erste Roman des Autors und ich bin wirklich gespannt, ob es noch weitere Bücher geben wird. Ich würde sie gerne lesen und vergebe auch für dieses auf jeden Fall eine Leseempfehlung an Horror-Fans.

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