Drei Fragen an Autoren

(Alphabetisch nach Vornamen geordnet)

Dominique Stalder

In Kürze veröffentliche ich den Beginn meiner
Romanreihe im Sad-Wolf-Verlag.

Meine Facebookautorenseite:
https://www.facebook.com/autordomsta


1. Was macht für dich/ Sie ein wirklich gutes Buch aus?
Das Ende. Ein Buch steht und fällt mit dem Ende, ich möchte am Ende...
weinen, lachen, schreien, aber ich will ein Ende, dass den Namen Ende
verdient! Es muss mich befrieden.

2. Was gefällt dir/ Ihnen am Beruf des Autors?
Wenn ich "nur" Autor wäre, wäre das toll. Von zu Hause arbeiten, freie
Zeiteinteilung, kreativ sein, aber noch reicht es dazu nicht.

3. Was wünscht du dir/ wünschen Sie sich von Lesern?
Eigentlich nur, dass sie sich einlassen auf meine Welten und wenn sie
Kritiken/Rezis verfassen, dass sie ehrlich und konstruktiv sind, denn
nur dann kann ich mich verbessern.

Elke Rouger

Wer bin ich?

Seit meiner Jugend bin ich eine begeisterte Leserin und lese im Durchschnitt  einen Roman wöchentlich. Gleichzeitig schreibe ich regelmäßig und arbeite derzeit an einem zweiten Buchprojekt, das Thriller- und Krimikurzgeschichten von jungen Autoren und mir enthalten wird und dessen Veröffentlichung für Oktober/November 2015 auf Amazon geplant ist.

 

Hier geht es zu meinem Buchprojekt:

http://www.amazon.de/ANGSTRUF-Thriller--Krimi-Kurzgeschichten-Krimi--Thrillerkurzgeschichten-ebook/dp/B00HG0A9B2/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1443422880&sr=1-1&keywords=angstruf

 

Meine Facebookseite:

 
1. Was macht für dich ein wirklich gutes Buch aus?
Ein wirklich gutes Buch liest sich wie von selbst. Es bringt mich zum Träumen, beruhigt meinen Geist oder versetzt mich in Spannung, eröffnet mir neue Welten, regt meine Gedanken an oder bringt mir neue Dinge bei. Auch führt es mir immer wieder vor Augen, wie faszinierend unsere Sprache ist und wie perfekt es manche Autoren verstehen, damit zu spielen, ohne dass es gekünstelt klingt.
 
2. Was gefällt dir am Beruf des Autors?
Mir gefällt die Tatsache, dass man sich durch das Schreiben ein "zweites Leben" schaffen kann. Das kann ich mir so gestalten, wie ich gerne möchte. Ich kann die Dinge als Autor/in wunderbar lenken, was im wahren Leben etwas schwieriger ist. Außerdem hilft es mir, meine Gefühle einzuordnen, mich gedanklich sehr genau mit etwas zu beschäftigen oder mir etwas von der Seele zu schreiben. Man kann sich aber genauso in eine lustige Stimmung hineinschreiben. Dann muss ich beim Schreiben laut lachen, wenn ich zum Beispiel etwas schreibe, das mir passiert ist und das sehr lustig war. Außerdem schult das Schreiben die Beobachtungsgabe. Wie ein Fotograf, der sein Motiv genau in Augenschein nimmt, achte ich dann auf alle Einzelheiten, um eine Szene später in Worte fassen zu können.  
 
3. Was wünscht du dir von Lesern? 
Ich wünsche mir von Lesern, dass sie "mit allen Sinnen lesen". Sie sollten Bücher nicht eins nach dem anderen "verschlingen", sondern sich bewusst Zeit dafür nehmen. Man freundet sich beim Lesen mit den Charakteren an, ob sie einem nun sympathisch sind oder nicht. Deshalb kann man das Buch immer wieder mal ablegen, kurz aus dem Fenster schauen, über das eine oder andere nachdenken, sich vielleicht Dinge notieren, sich vorstellen, wie die Blumenwiese aussieht, die dort beschrieben wird, wie sie riecht, oder wie der Kaffee wohl duftet, den der Protagonist sich gerade zubereitet. Beim Schreiben versucht man sich möglichst realitätsnah in eine Situation hineinzuversetzen. Wenn es dem Leser beim Leseprozess gelingt, diese Dinge wenigstens teilweise nachzuvollziehen, wenn er Angst hat, traurig ist oder fast schon spüren kann, wie eiskalt der Schnee ist, über den die Hauptfigur gerade barfuß läuft, dann ist die Kommunikation zwischen Autor und Leser gelungen.  

Julia Lalena Stöcken

Wer bin ich?
Mein Name ist Julia Lalena Stöcken und ich bin junge Autorin im Bereich History.
 

 

1. Was macht für dich/ Sie ein wirklich gutes Buch aus?
Die Charaktere! Wenn sie voll von Widersprüchen und menschlichen Fehlern sind, geplagt von Zweifeln und angefüllt mit Zuversicht, sie mich an die Hand nehmen und mich durch das Buch führen, dann will ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich will mit ihnen leiden, lachen, kämpfen!
 
2. Was gefällt dir/ Ihnen am Beruf des Autors?
Ich bin noch ein junger Autor, aber um diesen harten und stressigen Job zu machen, muss man ihn wohl lieben. Ich bin ein sehr kreativer Mensch, zeichne viel, habe mich schon immer gerne zurückgezogen, um mir in aller Abgeschiedenheit Geschichten auszudenken.  In meinem „Brotjob“ kann ich all das nicht ausleben.
 
3. Was wünscht du dir/ wünschen Sie sich von Lesern?
Keine Scheu zu haben! Ich freue mich, wenn ich einen Leser kennenlernen darf oder Fragen beantworten kann. Wir Autoren sind schließlich auch nur Menschen!

Katherina Ushachov

Wer bin ich?

Ich bin Katherina Ushachov, 24 Jahre alt und Studentin der Weltliteratur. Außerdem leidenschaftliche Spielerin alter Pokémon-Editionen und Sprachbastlerin. Freundlicherweise darf ich mich hier als Leserin, Buchbloggerin und Autorin äußern. Vielen Dank für diese Möglichkeit!

 

Hier geht es zu meiner Autorenseite: https://feuerblut.wordpress.com

 

1. Was macht für dich ein wirklich gutes Buch aus?

Das Gesamtpaket muss wirklich rundum stimmen. Wenn das Cover bereits „Adoptiere mich!“ schreit (was auch ein sehr schlichtes Cover sein kann), die Leseprobe mich auf den ersten Seiten einfängt und ich aus dem Buch erst wieder auftauche, wenn die letzten Seiten gelesen sind.
Und dann im Geiste eigentlich immer noch die Schicksale der Figuren durchkaue.
Das ist ein gutes Buch. Dabei können die einzelnen Bücher sehr, sehr unterschiedlich sein. Vom Jugendbuch aus dem letzten Jahr bis Hemmingway.

 

2. Was gefällt dir am Beruf des Autors?

Gefallen ist so ein großes Wort… Ich schreibe ja eigentlich, seit ich acht bin. Aber als Beruf sehe ich meine Schreibtätigkeiten erst seit einem Jahr, als sich erste Erfolge einstellten und die jahrelange Mühe auf einmal nach langer Zeit der Arbeit, der Zweifel und des Hoffens Früchte trug.
Das ist ein wunderbares Gefühl, wenn ich weiß, dass etwas aus meiner Tastatur, aus meinem Kopf, andere Menschen begeistern kann und sie es gedruckt sehen wollen. Das macht mich glücklich.
Aber am Meisten gefällt mir das Schreiben an sich. Ich glaube, selbst wenn die Erfolge ausblieben, könnte ich nicht damit aufhören.

 

3. Was wünscht du dir von Lesern?

Feedback.
Ich bin in vielen Autorengruppen unterwegs und natürlich werden da auch Ideen besprochen, Plots durchgekaut und Schreibanregungen gegeben. Es wird sehr viel und sehr konstruktiv gearbeitet. Aber andere Autoren haben auf die Dinge eben die Autorensicht, die sich von der eines normalen Lesers immer unterscheiden wird. Sie schauen auf einen Text und sehen vielleicht die innewohnende Struktur, die Metaphorik, andere Dinge.
Reine Leser sehen ganz andere Dinge als Autoren und ich bin furchtbar neugierig darauf, welche Dinge das sind und ob das, was ich da geschaffen habe, auch für Nichtprofis Sinn ergibt und gut gefällt. Das müssen keine Monsterrezensionen oder seitenlange Leserbriefe sein.
Ein „Am Ende der Kurzgeschichte musste ich herzlich lachen, weil“ an meine Social-Media-Kanäle ist etwas sehr Kostbares.

Leif Tewes

Leif Tewes ist Autor des Thrillers "Tag Null" , mehr über ihn ist hier zu finden:

 

www.leif-tewes.de
facebook.com/leif.tewes
www.amazon.de/dp/3958486029/

 

1. Was macht für dich/ Sie ein wirklich gutes Buch aus?
Ein gutes Thema: Nicht einfach nur eine Geschichte, sondern ein Thema, welches mit einer guten Geschichte beschrieben wird.
Eine gute Schreibe: Bisschen Handwerk gehört dazu, das aber selbst von Top 10 Literaten scheinbar ab und zu vergessen wird.
Platz für eigene Phantasie: Nicht jedes Bild, nicht jeder Gedankengang eines Protagonisten muss in aller Ausführlichkeit dargelegt werden, ich möchte mir auch ab und zu einen Teil selbst denken können.
Interessante Figuren: Noch vor der eigentlichen Geschichte finde ich interessante Figuren wichtiger.
Ein Grund zum Umblättern: Das kann reine Spannung sein, aber auch Spaß an der literarischen Kunst und Interesse an den Figuren.

2. Was gefällt dir/ Ihnen am Beruf des Autors?
Die Freiheit: Selbst entwickelte Figuren entstehen und aufeinander treffen zu lassen.
Der Prozess: Schreiben macht das Hirn frei vom Alltag, das Eintauchen in die eigene Geschichte, das Feilen mit dem Werkzeug, das Entstehung der Geschichte zu beobachten. Tolle Sache.
Die Szene: Mit Autoren, Bloggern, Rezensenten, Buchhändlern, Verlegern, Lektoren und begeisterten Lesern zusammen zu treffen. Die Liebe zu Geschichten und die Leidenschaft an einer rein geistigen Arbeit zu erleben.

3. Was wünscht du dir/ wünschen Sie sich von Lesern?
Ich wünsche mir am meisten, dass meine Leser einfach ein paar spannende Stunden verbringen, die Geschichte sie von ihrem Alltag befreit und sie dann und wann zum Nachdenken angeregt werden.

Markus Meeder

Wer bin ich?

Ich heiße Markus Meeder und bin Autor historischer Bücher über die Stadt Dortmund.

Besucht mich gerne bei Facebook. 

 

1. Was macht für dich ein wirklich gutes Buch aus?

Für mich müssen Bücher und Geschichten immer neue, ungewohnte Facetten bieten. Vielleicht bin ich deshalb, als eher friedliebender Mensch, für die Abgründe der menschlichen Seele empfänglich. So ein Buch muss mich in andere Welten entführen, so dass es im Idealfall einige Zeit braucht, bis ich mich in der realen Welt wieder zurechtfinde.
Erst wenn ein Buch das geschafft hat, ist es auch wirklich ein gutes Buch, welches mir in Erinnerung bleibt.

 

2. Was gefällt dir am Beruf des Autors?

Da ich zum jetzigen Zeitpunkt lediglich Fachbücher verfasst habe, kann ich auch nur diesen Aspekt beleuchten: Ich liebe die Recherche an neuen, interessanten Themen. Da ich beim recherchieren ja selber auch Leser und „Konsument“ bin, bilde ich mir ein, relativ gut einschätzen zu können, was andere Interessierte in dieser Position auch fesseln kann.
Manchmal stelle ich fest, dass ich regelrechte innere Dialoge zwischen mir als Leser und als Schreiberling führe.

 

3. Was wünscht du dir/ wünschen sie sich von Lesern?

In meinen Büchern versuche ich Interesse an der Vergangenheit zu wecken. Man sollte Bücher immer mit offenem Geist lesen und sich auf neues einlassen. Wenn ein Leser meines Buches mir sagt, dass er sich, wie von mir angeregt, auf Spurensuche begeben hat, ist dies das größte Kompliment.

Robert Corvus

Wer bin ich?

Meine Pseudonyme sind Robert Corvus und Bernard Craw. Ich schreibe
Fantasy und Science-Fiction.

 


Mehr zu mir findet man hier:
www.robertcorvus.net
www.bernardcraw.net

 


1. Was macht für dich/ Sie ein wirklich gutes Buch aus?
Es muss mich während des Lesens packen und noch einbisschen
beschäftigen, wenn ich es zugeklappt habe. Das kann durch Figuren
geschehen, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie mehr sind als das,
was mir der Autor von ihnen zeigt, oder durch eine (fiktive) Welt, die
ich lesend erkunden möchte, aber auch gern mal durch eine
Thriller-Story, bei der man gar nicht so schnell blättern kann, wie man
wissen möchte, wie es weitergeht.
Beim Schreiben faszinieren mich die Stoffe, die sich quasi von selbst
entwickeln, bei denen die Figuren und die Geschichte lebendig werden.
Dann muss ich ein Dutzend mal umplanen, um der rasanten Eigendynamik
gerecht zu werden und dennoch einen befriedigenden Abschluss zu finden.
Wenn dabei eine Geschichte herauskommt, die auf den Leser so wirkt, wie
ich es oben beschrieben habe, bin ich zufrieden.

2. Was gefällt dir/ Ihnen am Beruf des Autors?
Ich kann die Geschichten entstehen lassen, die ich schon lange selbst
lesen wollte, aber bislang nicht gefunden habe.
Ich darf immer wieder in Länder aufbrechen, die niemand vor mir betreten
hat.
Im Vergleich zu meinen früheren Berufen ist es schön, mit dem fertigen
Buch ein greifbares Ergebnis meiner Arbeit in den Händen zu halten.
Kontakte mit meinen Leserinnen und Lesern sind immer wieder Highlights.
Selbst wenn eines meiner Bücher nicht überzeugen konnte, haben wir eine
gemeinsame Basis, eine Verbindung: Unsere Liebe zum Lesen im Allgemeinen
und zu fantastischen Stoffen im Speziellen.

3. Was wünscht du dir/ wünschen Sie sich von Lesern?
Dass sie sich in die Geschichte fallen lassen.
Ich freue mich auch immer über Rückmeldungen. Auf meinen Webseiten gibt
es ein Kontaktformular. Wenn mir jemand ein paar Zeilen zu einem meiner
Romane schreibt, ist das für mich so, als erreichte mich unverhofft eine
Nachricht von einem alten Freund, der vor langer Zeit zu einer
Expedition in die Wildnis aufgebrochen ist.

Thomas Schweres

 

Wer bin ich?

Mein Name ist Thomas Schweres. Ich bin Polizeireporter und schon ziemlich lange 38 Jahre alt. Noch nicht so lange bin ich auch Autor von Kriminalromanen, die überwiegend im Ruhrgebiet spielen. Bisher sind beim Dortmunder Grafit-Verlag 2014 „Die Abtaucher“ und 2015 „Die Abräumer“ erschienen, das dritte Buch ist fast fertig und soll im März 2016 erscheinen.

 

Meine Seite im Netz: www.thomas-schweres.de

Autorenseite bei facebook: https://www.facebook.com/Thomas-Schweres-588598204567461/?ref=hl

 

 

1. Was macht für dich ein wirklich gutes Buch aus?

Wenn ich es weglegen kann, nachdem ich es ausgelesen habe, mit einem Gefühl tiefsten Bedauerns. Weil diese tolle Geschichte schon zu Ende ist, und weil ich dieses Buch nicht selbst geschrieben habe. Dafür muss aber alles zusammen kommen - der packende Schreibstil, die Logik der Handlung, glaubwürdig gezeichnete Charaktere, die Atmosphäre. Und die Fakten müssen stimmen, da wo ich sie nachvollziehen kann. Wenn z.B. im Krimi der Kommissar nach dem ersten flüchtigen Blick auf die Leiche den Todeszeitpunkt auf „vorgestern Abend um 21:17 Uhr“ festlegt, und der Tote dann im Krankenwagen statt im Leichenwagen abtransportiert wird, dann habe ich schon keine Lust mehr.

 

 

2. Was gefällt dir am Beruf des Autors?

In meinem Brotberuf bin ich Journalist, arbeite schwerpunktmäßig als Polizei- und Gerichtsreporter. Die Tätigkeit als Autor ist eine wunderbare Ergänzung dazu. Jemand, der mir, dem Reporter, abends beim Bier etwas Brisantes vertraulich erzählt, wiederholt das nämlich noch lange nicht am nächsten Tag vor der Kamera oder diktiert es mir in den Block. Weil er oder sie sich zum Beispiel bei der Sache selbst strafbar gemacht haben, oder aus Angst um ihren Job. Was ich aber nicht durch Zeugen oder Fakten belegen kann, kann ich als Journalist nicht schreiben oder senden. In meinen Romanen habe ich viele solcher wahrer Fälle oder unbekannte Aspekte davon versteckt, sie aus rechtlichen Gründen leicht kaschiert und aus dramaturgischen Gründen neu zusammengesetzt. Wenn dann ein Rezensent von „einigen Unwahrscheinlichkeiten in der Handlung“ schreibt, sich genau auf diese Fälle bezieht – dann kommt bei mir, dem Autor, klammheimliche Freude auf: Wenn du wüsstest!

 

 

3. Was wünscht du dir von Lesern?

Ein ehrliches Feedback, das im Idealfall über „fand ich toll“ oder „nicht so toll“ hinausgeht. Ich schreibe ja nicht (nur) für mich selbst, meine Texte sollen anderen gefallen. Aus fundierter Kritik kann ich nur lernen und es beim nächsten Buch besser machen. Wenn meine LeserInnen ihre Meinung dann noch in Form von Rezensionen in Portale stellen, freue ich mich ganz besonders. Denn nur dadurch kann man als Autor, der nicht bei einem der Mega-Verlage mit den riesigen PR-Etats veröffentlicht, im Wust der Neuerscheinungen wahrgenommen werden.

 

 

Uli Zeller

Wer bin ich?

Uli Zeller. Habe soeben mein erstes Buch veröffentlicht, das wohl das erste Buch mit Andachten zum Vorlesen für Menschen mit Demenz ist. Titel: Frau Krause macht Pause. Brunnen-Verlag. 9,99 Euro.

 

Meine Seiten:

Buch: http://brunnen-verlag.de/frau-krause-macht-pause.html#

https://twitter.com/UliZeller

https://www.facebook.com/uli.zeller.9

 

1. Was macht für dich/ Sie ein wirklich gutes Buch aus?
Es fesselt mich. Egal, ob es um Sachliteratur oder um einen Roman geht. Ich möchte mich und meine Anliegen in der Geschichte wieder finden. Gleichzeitig hoffe ich, dass das Buch typisch für den Stil des Autors ist. Und - Humor finde ich ganz wichtig.

 

2. Was gefällt Ihnen am Beruf des Autors?

Ich habe einen Mix aus mehreren Berufen. Autor ist ein Teil dieses Mixes. Es ist eine wundervolle Ergänzung. Da ich viel mit Menschen zu tun habe, hilft mir das Schreiben, die Erfahrungen auf Papier zu bringen und anderen weiterzuhelfen.

 

3. Was wünschen Sie sich von den Lesern?
Im Moment schreibe vor allem Bücher für Angehörige von Menschen mit Demenz. Soeben ist erschienen "Frau Krause macht Pause. Andachten zum Vorlesen für Menschen mit Demenz." Im Frühjahr 2016 erscheint dann "Frau Janzen geht tanzen: Fröhliche Geschichten zum Vorlesen für Menschen mit Demenz." Ich wünsche mir, dass meine Leser die schöne Erfahrung machen, dass mit einer Demenz nicht alles verloren ist. Sondern, dass auch ein Mensch mit Demenz ein vollwertiger Mensch ist. Der genauso zur Gesellschaft gehört. Und sein Leben nicht nur aus Defiziten besteht. Sondern auch aus Ressourcen und Fähigkeiten. Und dass auch demente Zuhörer verblüffend gut Inhalte aufnehmen können. Wenn sie ansprechend verpackt sind...