Britta Strauss

Der Smaragddrache

Gemmas Reise

Band 1 (von 2)

 

20.03.2022

 

472 Seiten, Taschenbuch, Drachenmondverlag

 

 

Klappentext:

Zwei verfeindete Völker.
Eine verbotene Liebe.
Und ein Schicksal, so alt wie die Sterne.

Gemma ist die wohlbehütete Prinzessin des Reiches der Grauen Küste. Ihr Leben verbringt sie in einem goldenen Käfig, doch eines kalten Wintertages nimmt ihr Schicksal eine folgenschwere Wendung. Sie wird von ihrem eigenen Vater an Antares, den grausamen König des Südens, verkauft. Fern ihrer Heimat wird sie zu einer Schachfigur im Spiel der Mächtigen. Denn ein magischer Spiegel prophezeit, dass allein sie in der Lage ist, Antares' Todfeind in eine Falle zu locken: Tarek, der Prinz eines geheimnisumwitterten Dschungelvolkes, bietet der Armee des Königs unbeugsam die Stirn. Zahllose Legenden ranken sich um seine Macht. Selbst die tödlichsten Kreaturen des Waldes beugen sich seinem Willen.
Es heißt, in seiner Brust schlägt ein Herz aus Smaragd.
Es heißt, in seinen Adern fließt das Blut eines Drachen.

Rezension:

Audiorezension:
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MP3-Audiodatei [4.5 MB]

 

 

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, der Prolog macht sofort Lust auf mehr. Außerdem zeigt sich schon hier der wunderbare Schreibstil der Autorin. Sie schafft es, mit Worten eine Welt zu malen, in der ich mich sofort heimisch fühlte, obwohl sie so fremd ist. Ihre Beschreibungen sind bildlich und anschaulich, ohne dass es auch nur einmal langweilig oder zäh wird.

Die Figuren wirken echt und authentisch, als Leserin habe ich in jeder Sekunde mit ihnen gefühlt. Der Wechsel der Perspektiven, u.a. zwischen Tarek und Gemma bringt beide sehr nahe.

Die Stimmung ist emotional, manchmal bedrohlich und böse und dann wieder geprägt von der Liebe zur Heimat, zu Menschen und auch zu anderen Wesen. Es geht, ganz High-Fantasy-typisch aber auch um Machtspiele, um Unterdrückung und um den klassischen Kampf „Gut gegen Böse“. Aber eins ist es eben immer: anschaulich und für den Leser mitreißend.

Die Figuren zeichnet eine große Tiefe und Vielschichtigkeit aus, nicht bei jeder ist klar, ob man ihr trauen kann, während andere ziemlich eindeutig gut oder böse sind.

Das Ende ist definitiv nicht das Ende, den zweiten Band sollte man schonmal parat haben. Das ist bei mir der Fall und ich freue mich darauf.

Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Fantasyfans.

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