Nina Bellem

Im Schatten der Raunacht

Spiel der Fae

29,02,2022

 

Drachenmondverlag

270 Seiten, Taschenbuch

 

 

Klappentext:

Mir wurden zwanzig Jahre meines Lebens gestohlen. Von einem Fae, einer magischen Rasse, die unerkannt unter den Menschen lebt. Und diese Jahre will ich wiederhaben.
Mittlerweile bin ich sehr gut darin geworden, sie zu jagen. Dann klopft eines Tages ein sprechender Hund an meine Tür, meine Wohnung wird von fiesen Albtraumgestalten verwüstet und nebenbei steht noch das Schicksal der Welt auf dem Spiel.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, ich bin nicht zufällig in dieser Geschichte gelandet …

 

Vivienne Winter will nichts weiter als Spaß, als sie sich 1997 während der Love Parade in Berlin auf einen One-Night-Stand mit einem attraktiven Fremden einlässt. Am nächsten Morgen ist von Spaß nicht mehr viel zu spüren, denn als Vivienne aufwacht, befindet sie sich nicht mehr im Jahr 1997 sondern in 2017. Das Leben, wie sie es kannte, ist verschwunden. Vivienne schwört Rache. Als sie unverhofft Hilfe durch einen geheimnisvollen Fremden erhält, entspinnt sich eine rasante Jagd durch Berlin, die ihr aus mehr als einem Grund den Atem raubt …

 

 

Rezension:

Audiorezension:
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MP3-Audiodatei [5.6 MB]

 

 

Das Buch beginnt schon ziemlich früh mit reichlich Action, was mir den Einstieg sehr leicht gemacht gemacht. Die Geschichte ist der Urban Fantasy zuzuordnen, es gibt zig verschiedene, interessante Lebensformen, die in der Welt der Menschen leben (ohne, dass diese von den Menschen als magische Wesen wahrgenommen werden – jedenfalls im Normalfall). Es wirkt manchmal sogar ein bisschen gesellschaftskritisch, z.B. bei der Thematisierung der Sidhe als Unterdrücker der anderen Lebensformen.

Der Schreibstil ist witzig, sarkastisch und unterhaltsam.

Die Figuren sind charmant eigenwillig, insbesondere der kleine Hund mit großer Klappe punktet hier sehr.

Insgesamt ist das Buch deutlich geprägt von actionreichen Kampfszenen und dem ewigen Kampf „Gut gegen Böse“. Verrat spielt eine Rolle ebenso wie Fehler, die kaum wieder gut zu machen sind. Auch die Emotionen kommen nicht zu kurz, auch wenn diese mich nicht so ganz erreichen konnten.

Der Endkampf hat mir nicht ganz so gut gefallen, an manchen Stellen war mir die Handlung zu schnell.

Der endgültige Schluss passte dann jedoch für mich wieder sehr gut.

Meine Leseempfehlung richtet sich vor allem an jüngere Fantasyfans.

 

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